Im Mittelpunkt der Reittherapie steht die Entwicklungsförderung; reiterliche Fähigkeiten sind dagegen eher nebensächlich. Beim Reiten und bei der Arbeit mit dem Medium Pferd wird der Mensch ganzheitlich, über alle Sinne angesprochen.Der Bewegungsrhythmus des Pferdes hat eine lockernde, ausgleichende und angstlösende Wirkung und spricht gleichzeitig die Wahrnehmung des Reiters auf vielfältige Weise an.

Durch individuelle Therapieplanung können die besonderen Bedürfnisse gezielt auf die Anforderungen der jeweiligen Behinderung oder Störung abgestimmt werden.
Dreidimensionale Bewegungsimpulse des Pferdes werden auf Becken und Wirbelsäule des Reiters übertragen. Die Muskelspannung wird positiv beeinflusst; schlaffe Muskeln spannen sich an, spastische, d.h. zu stark gespannte Muskeln geben nach. Vor allem die Haltung des Oberkörpers wird geschult und die Balance verbessert.
Die Beziehung zum Pferd spielt eine wesentliche Rolle. Der Reitpädagoge fördert im Beziehungsdreieck „Reiter-Pferd-Reitpädagoge“ den konstruktiven Umgang miteinander. Persönliche, soziale und motorische Entwicklung sind das Ziel.
Die Umsetzung erfolgt über den Umgang mit dem Pferd, Arbeit im Stall und das Reiten, allein oder in der Gruppe.
Das Heilpädagogische Reiten fordert körperlich, geistig, emotional und sozial. Es eignet sich z.B. zur Therapie bei
  • Wahrnehmungsstörungen
  • AD(H)S
  • Konzentrationsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • psychischen Erkrankungen
  • Ataxie
  • Multipler Sklerose (MS)

u.v.m

Mögliche Kostenträger:

  • Einrichtungen der Sozialhilfe BSHG §39 Personenkreis und Aufgabe, §40Maßnahmen der Hilfe in  Verbindung mit §§ 30 und 56 SGB IX.
  • Jugendamt §27 in Verbindung mit § 35 a KJHG § 13 jeweils in Verbindung mit anderen Ämtern.
  • Sportamt bei Anträgen durch Schulen.

Über die Höhe der anfallenden Kosten, informiere ich Sie gerne 

 

 

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